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Aktuelle Projekte

Auf dem Steinmüllergelände stehen weitere Projekte zur Realisierung an. Hier erhalten Sie Informationen zu jüngst realisierten und geplanten Vorhaben.

Fertiggestellt: Wohnanlage Ackermann-Areal

Vor allem Eigentumswohnungen bietet der Gebäudekomplex, den die Gummersbacher Wohnungsbaugesellschaft GWG im so bezeichneten Quartier 4 des Ackermann-Areals errichtet hat. Zwei U-förmige Baukörper gruppieren sich um einen von Licht durchfluteten Innenhof, der zur Wohnanlage gehört. In den Gebäuden sind Wohnungen mit Größen zwischen 50 und 160 Quadratmetern entstanden. Sieben davon sind Mietwohnungen, die weiteren teilen sich auf 20 Bauherren auf. Terrassen und Dachterrassen ergänzen die komfortabel ausgestatteten Einheiten. Die barrierearme Gestaltung ermöglicht das Wohnen dort auch im höheren Alter. Im Dezember 2018 konnten die ersten Bewohner ins Haus A einziehen, bis März 2019 folgte auch der Bezug von Haus B.

Fertiggestellt: Amtsgericht

Im Februar 2019 hat das Amtsgericht Gummersbach seinen neuen Standort an der Steinmüllerallee bezogen. Die vormals auf drei Gebäude verteilten Dienststellen sind nunmehr in einem Haus vereint. Dort bieten fünf Geschosse in einem würfelförmigen Komplex eine Nutzfläche von ca. 4000 Quadratmetern. Das neue Amtsgericht zwischen Steinmüllerallee und Brückenstraße ist Arbeitsplatz für rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Justiz und des Sozialen Dienstes. Architektonisch prägt das Gebäude ein Rahmen aus Sichtbeton, der abwechselnd mit Ziegel- und Fensterfeldern gefüllt wird. Ab der zweiten Etage öffnet sich der Baukörper zu einer U-Form; dadurch erhalten alle Büros in den oberen Geschossen Fenster. Die Bauarbeiten hatten im März 2017 begonnen. Bauherrin war die KPBAG Immobiliengesellschaft.

Fertiggestellt: Kinocenter

Gummersbach hat auf dem Steinmüllergelände ein neues Kinocenter bekommen: Zwischen Halle 32 und dem Einkaufszentrum „Forum Gummersbach” finden Filmliebhaber- und liebhaberinnen seit Juli 2019 das „Seven” – so betitelt wegen der sieben Säle, die der Komplex umfasst. Insgesamt verfügt das Kino über fast 1200 Sitzplätze, im größten Saal finden rund 300 Gäste Platz, im kleinsten 80: ideal für Blockbuster oder besondere Filme. Das Obergeschoss bietet einen VIP-Bereich mit größeren Sesseln und zusätzlicher Beinfreiheit, im Erdgeschoss lädt die Gastonomie „tavola” zu italienischen Spezialitäten ein. Die hinterleuchtete Profilglas-Fassade des Kinos kann abends dank LED-Technik in bestem Licht erstrahlen, bei Heimspielen des VfL Gummersbach in Blau und Weiß. Das Grundstück umfasst 4500 Quadratmeter. In dem Komplex steckt Zusatznutzen: So beabsichtigt die Technische Hochschule Köln, Campus Gummersbach, einige Säle tagsüber mit Vorlesungen zu belegen. Und im Obergeschoss stehen an der Nordseite des Gebäudes 370 Quadratmeter als Fläche für eine Facharztpraxis zur Verfügung. Zudem bietet der Neubau dem Nachbarn Halle 32 Raum für Lagerzwecke.

Im Bau: Spielplatz am Stadtgarten

Auf dem Steinmüllergelände wird ein Spielplatz für Kinder in der Altersgruppe zwischen eins und vierzehn entstehen. Dafür vorgesehen ist ein Bereich, der an den südlichen Teil des Stadtgartens anschließt und zwischen Wiesenfläche und Steinmüllerallee liegt – auf Höhe des Parkhauses Süd. Der Spielplatz soll über eine Vielzahl von Spielmöglichkeiten verfügen, die jeweils unterschiedliche Altersgruppen ansprechen. So finden Kleinkinder in ihrem Bereich eine Kletterraupe, ein Spielgerät aus buntem Holz, das zum Klettern, Erkunden und Rutschen einlädt. Die etwas älteren Kinder können schaukeln, wippen oder auf einer Karussellkugel tänzerisch balancieren.

Größere Kinder finden u. a. drei miteinander verbundene Abenteuerhäuschen vor. Unter den Spielgeräten fängt jeweils Sand einen möglichen Sturz auf. Für Auswahl und Aufstellung der Spielgeräte war auch Ausschlag gebend, dass jeweils mehrere Kinder daran spielen, sich so kennenlernen können und Kommunikation und Austausch gefördert wird. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert Planung und Bau des Spielplatzes in einer Höhe von 373.000 Euro. Mit der Realisierung des Projekts ist im August 2019 begonnen worden.

Geplant: Halle 51

Zu Steinmüller-Zeiten beherbergte das Gebäude 51 im Süden des Geländes das Gaslager. Der schlichte Backstein-Kubus in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs war beim Abriss der alten Hallen ausgespart worden. Nun bildet er den Mittelpunkt eines ambitionierten Bauprojekts: Das Bauunternehmen Korthaus integriert die Halle in ein neues Gebäude mit Büros und Gastronomie. Unter anderen wird dort die Zweigstelle Gummersbach der Industrie- und Handelskammer Köln ihr neues Domizil bekommen. Für das Erdgeschoss ist ein Restaurant mit mexikanischer oder amerikanischer Küche vorgesehen. Das Obergeschoss wird eine Sky-Bar einnehmen, die Cocktails und Sushi im Angebot haben soll. Auch die Dachfläche ist in die Planung einbezogen: als Rooftop-Bar. Architektonische Besonderheit ist der hervorstehende Querriegel, der einen Teil der Sky-Bar wie in der Luft schwebend aussehen lässt. Mit den Bauarbeiten ist im Juli 2019 begonnen worden. Bis Ende 2020 soll das Projekt realisiert sein.

Geplant: Hotelneubau

Ob Gastdozenten der Technischen Hochschule, Besucher der Halle 32, Geschäftskunden der Unternehmen oder Handballfans: Sie alle sind potenzielle Nutzer eines Stadthotels auf dem Steinmüllergelände. Und die Zahl der Übernachtungen in Gummersbach ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, das Bedürfnis also vorhanden. Daher hat die Entwicklungsgesellschaft Gummersbach im Auftrag der Stadt ein Gebotsverfahren für Investoren durchgeführt, die ein solches Hotel bauen möchten. Das Verfahren war am 20. Oktober 2017 beendet, die Entscheidung für das überzeugendste eingereichte Konzept fiel Ende 2017.  

Bei dem Haus geht es um ein sogenanntes „3-Sterne-Living-Budgethotel”, besser bekannt als Hotel garni – was Übernachtung plus Frühstück umfasst. Die angestrebte Größenordnung beträgt 50 Zimmer beziehungsweise 100 Betten. Das vorgesehene Grundstück liegt im südlichen Teil des Steinmüllergeländes am Ende des Stadtgartens, unmittelbar angrenzend an den Fußweg zwischen Bahnhof und TH. Beste Lage also, mitten im Zentrum, kurze Wege inklusive.

Aktuelles

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