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Frische Farbe ins Quartier

Das Leben im Stadtteil angenehmer gestalten: Diesem Ziel dienen die unterschiedlichen Schritte des Projekts „Soziale Stadt Bernberg“. Vielfältige Maßnahmen schaffen in den nächsten Jahren ein attraktiveres Viertel mit mehr Freizeitwert, Funktionalität und Aufenthaltsqualität. Zu einem schöneren Viertel gehört auch die Verbesserung des Erscheinungsbilds von Gebäuden – sowohl von Geschosswohnungsbauten als auch Einfamilienhäusern. Ein neues, gemeinsam mit Eigentümern und Bewohnern zu entwickelndes „städtebauliches Leitbild“ soll dabei die Richtung vorgeben. Auch das Wohnumfeld der Häuser wird einbezogen. Ein solches Leitbild hilft, immer das Ziel im Auge zu behalten, den Gebäudebestand in Bernberg aufzuwerten und so die Identität im Stadtteil zu stärken. Es dient dazu, Mängel an älteren Häusern aus den 1960er- und 70er-Jahren zu begegnen und deren Eigentümer zu motivieren, an den positiven Veränderungen mitzuwirken.

Die diversen Verbesserungen im öffentlichen Raum sind geeignet, Impulse zu setzen. Sie sollen auch Privatleuten und Unternehmen Anstöße geben, sich mit ihren Immobilien der Erneuerung des Stadtteils anzuschließen. Einen Anreiz dazu bildet das Hof- und Fassadenprogramm. Es steht Eigentümern finanziell zur Seite, die ihr Haus und Grundstück zeitgemäß umgestalten möchten.

Architektonisches Leitbild entwickelt

So können Mittel aus dem Hof- und Fassadenprogramm beantragt werden, wenn Fassaden aufgewertet werden sollen – sei es durch eine Reinigung oder einen ansprechenden farbigen Anstrich, auch von Balkonen oder Schlagläden. Förderfähig ist auch das Begrünen von Dächern und Fassaden. Wer an Mehrfamilienhäusern die Freiflächen gärtnerisch gestalten möchte oder beabsichtigt, Spielflächen, Fußwege, Mülltonnenverkleidungen oder Sitzgruppen neu zu installieren, kann ebenfalls mit Geld aus diesem Fördertopf rechnen.

Was die optische Neugestaltung der Fassaden und des Wohnumfelds angeht, liegt inzwischen ein „architektonisches Leitbild“ vor. Dieser Leitfaden gilt zunächst lediglich als Ideengeber, um zu zeigen, was im Viertel möglich wäre. Ein Fachbüro hat drei Varianten mit verschiedenen Farbkonzepten erarbeitet, die jeweils andere Schwerpunkte setzen. Beispiele sind auf dieser Seite abgebildet. Wer mag, kann die gestalterischen Vorschläge im Stadtteilbüro detailliert begutachten. Ein Stadtteilarchitekt wird interessierten Eigentümern als Berater zur Verfügung stehen. Weitere Auskünfte erteilt Adam Wesolek von der Stadtverwaltung, Telefon: 02261 87-1318, E-Mail: adam.wesolek@stadt-gummersbach.de.

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