stadt:impuls gummmersbach

Mehr Raum, mehr Qualität, mehr Miteinander

Das Image hat in den vergangenen Jahren gelitten, jetzt stehen für den Stadtteil Bernberg positive Veränderungen an: Mit dem Programm „Soziale Stadt“ öffnet sich die Chance eines Neubeginns. Es geht um mehr Aufenthaltsqualität auf öffentlichen Flächen, um Treffpunkte für Jung und Alt, um ein schöneres Quartier insgesamt – unter enger Mitwirkung der Einwohner.

Die Zeit ist reif, dem Stadtteil ein neues Gesicht zu geben. Noch heute kämpft die Siedlung mit den Folgen der Planungen aus den Sechzigern und Siebzigern. Deutliche Verbesserungen stellt nun das „Integrierte Handlungskonzept für den Stadtteil Bernberg“ (IHK) in Aussicht. Das IHK bildet die „Eintrittskarte“ zur Förderung durch Bund und Land, die bereits seit 1999 unter dem Etikett „Soziale Stadt” Programme finanzieren – in Vierteln, wo soziale Benachteiligungen genauso zu beobachten sind wie städtebauliche Missstände. Im IHK sind Maßnahmen festgelegt, die auf einer intensiven Analyse beruhen, mit den Akteuren vor Ort abgestimmt wurden und den gesamten Stadtteil voranbringen sollen. Die ersten Mittel sind bereits bewilligt.

Das IHK beschreibt konkrete Ziele und wie sie zu erreichen sind: den Flächen mehr Aufenthaltsqualität verleihen, Spiel- und Bewegungsangebote schaffen, Treffpunkte für Jung und Alt anlegen. Geplant ist eine attraktive Überarbeitung der Grünanlagen und Fußwege. Die Nordachse als zentrale Wegestrecke in Bernberg-Nord wird bereits im Frühjahr 2018 in Angriff genommen. Insgesamt bekommt der Stadtteil ein neues Grün- und Freiraumkonzept, das die spürbare Hanglage einbezieht.

Aufwertung des Schulhofs

Auch die Gestaltung der Stadtteilmitte rund um das Begegnungszentrum steht im Aufgabenheft. Das in die Jahre gekommene Alten- und Jugendzentrum selbst wird seinen Charakter verändern und in ein modernes Begegnungszentrum für alle Bevölkerungsgruppen umgebaut. Ein weiteres zentrales Projekt stellt die Aufwertung des Schulhofs der Grundschule dar. Diese und weitere Maßnahmen sollen in einem Zeitraum von fünf Jahren realisiert sein oder zumindest begonnen haben. Dafür sind derzeit Mittel in Höhe von insgesamt zehn Millionen Euro veranschlagt. 
Ein ebenfalls wichtiges Element des Handlungskonzepts sieht die enge Einbindung der in Bernberg wohnenden Menschen vor, die ihre Ideen beitragen können. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die „Soziale Stadt Bernberg” von Anfang an auf breiter Basis steht und in Zukunft möglichst viele von den Neuerungen profitieren.