Bericht vom 25.11.2015 | <- Zurück zu: Übersicht

Halle 32 als "vorbildlicher Bau 2015" ausgezeichnet

Mit dem Titel "Vorbildliche Bauten NRW 2015" sind am Montagabend 33 Gebäude ausgezeichnet worden – darunter auch die Halle 32. Im Düsseldorfer Ständehaus überreichten Staatssekretär Michael von der Mühlen aus dem Bauministerium und der Präsident der Architektenkammer NRW, Ernst Uhing, die Urkunden und Gebäudeplaketten an Architekten und Bauherren. „Es ist immer wieder faszinierend, welche beeindruckenden Ergebnisse unsere Wettbewerbe haben”, freute sich von der Mühlen. Seit 35 Jahren lobt das Bauministerium NRW gemeinsam mit der Architektenkammer den Preis „vorbildliche Bauten” aus. Die Preisträger dürfen sich mit den Prädikaten innovativ, vorbildlich und richtungsweisend schmücken. „Das sind Architekten und Bauherren, die Gebäude realisiert haben, die in ästhetischer, technischer, sozialer oder städtebaulicher Hinsicht als richtungsweisend für die kommenden Jahre gelten können”, betonte Ernst Uhing.

Die Halle 32 ist vom Essener Architekten Heinrich Böll gestaltet und zu einem Veranstaltungs- und Begegnungszentrum umgebaut worden. Als Bauherrin fungierte die Entwicklungsgesellschaft Gummersbach EGG. Den Rahmen gab die Regionale 2010, das Strukturförderprogramm des Landes NRW. Mehr als fünf Millionen Euro Landesmittel sind über die Regionale in das Projekt geflossen. Die Jury des Preises lobt bei der Halle 32 „die bis ins Detail konsequent umgesetzte Entwurfshaltung, die sowohl einen hohen gestalterischen Anspruch als auch den respektvollen Umgang mit dem Bestand verdeutlicht”. Die mit der Umnutzung erforderlichen Eingriffe in die Bausubstanz der alten Halle sind demnach „als kontrastierende Elemente in zeitgemäßer Materialität und Formensprache überzeugend ausgeführt” worden.

Zur Gummersbacher Delegation beim Festakt in Düsseldorf gehörten Gummersbachs Technischer Beigeordneter Jürgen Hefner, Halle-32-Leiter Martin Kuchejda und Manfred Pelzer-Zibler, Geschäftsführer der EGG. Sie freuten sich gemeinsam mit Heinrich Böll und dessen Mitarbeiter Wojciech Trompeta über die hohe Auszeichnung.

 

 

Freude über die Auszeichnung der Halle 32 als "vorbildlicher Bau" (v. l.): Staatssekretär Michael von der Mühlen, Halle-32-Leiter Martin Kuchejda, Architekt Heinrich Böll, Gummersbachs Technischer Beigeordneter Jürgen Hefner, Wojciech Trompeta vom Büro Böll und Ernst Uhing, Präsident der Architektenkammer NRW