Bericht vom 21.11.2014 | <- Zurück zu: Übersicht

Bodenschutzpreis 2014 geht nach Gummersbach

Hohe Auszeichnung durch das Land NRW für die Revitalisierung der Industriebrachen Steinmüller und Ackermann

Landesweite Anerkennung haben die Revitalisierung des Steinmüllergeländes und des Ackermann-Areals gefunden: Beide Projekte sind jetzt in Hattingen mit dem ersten Platz des „Bodenschutzpreises Nordrhein-Westfalen 2014” ausgezeichnet worden. Der Preis belohnt Vorhaben, die auf innovative und praktische Weise zeigen, wie brachliegende Flächen den Menschen vor Ort wieder zugänglich gemacht werden können. Aus den Händen von Staatssekretär Peter Knitsch vom NRW-Umweltministerium nahm Bürgermeister Frank Helmenstein bei der Preisvergabe die Urkunde entgegen – gemeinsam mit Geschäftsführer Jürgen Hefner und Projektleiter Manfred Pelzer-Zibler von der Entwicklungsgesellschaft Gummersbach. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Nach Meinung der Jury des Bodenschutzpreises wurde in Gummersbach mit der städtebaulich gelungenen Verknüpfung zweier ehemaliger großflächiger Industriebrachen am Rande der Innenstadt ein multifunktionales Nutzungskonzept mit hohem Wert für die örtliche Bevölkerung entwickelt und realisiert. Dabei musste besonders die bestehende städtische Infrastruktur berücksichtigt werden. Neben einem aufwendigen Sanierungs- und Rückbaukonzept zeichnet sich das Vorhaben durch innovative energetische Konzepte aus. Besonders hob die Jury die aktive Bürgerbeteiligung bei der Planung des Nutzungskonzepts hervor sowie die intensive Öffentlichkeitsarbeit, die für eine hohe Akzeptanz bei den Gummersbacher Bürgerinnen und Bürgern sorgte. Auch das gute Finanzierungskonzept überzeugte.

Bürgermeister Helmenstein wertet die Auszeichnung als „Anerkennung für unsere nachhaltige Stadtentwicklung”. Bedeutung besitzt der Bodenschutzpreis auch deswegen, weil die preiswürdigen Projekte beispielhaft Kommunen und Investoren als Anregung dienen sollen.