Stadtgarten Nord mit Skulpturengruppe

Stadtgarten Nord und 4.BA Steinmüllerallee

Der Stadtgarten mit seinen beiden Teilen im Süden und Norden bildet das  Rückgrat des Steinmüllergeländes. Die Maßnahme wird im Rahmen der Regionale 2010 durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Durch den Bau des Stadtgartens aind die wesentlichen Freiräume des Steinmüllergeländes fertig gestellt.
Die Platzfläche wird, wie bereits im Süden realisiert, von Baumreihen aus Spitzahorn gefasst. Die Rasenflächen unterhalb der Bäume werden mit 14.000 Narzissen bepflanzt,  die die Besucher im Frühjahr freundlich empfangen werden. Der Platz selbst ist mit zwei großzügigen Sitzelementen möbliert. Angenehm lichten Schatten spenden drei freistehende Bäume, die in die Platzfläche integriert werden. Weiterhin befinden sich in den Baumreihen Holz-Bänke. Spannung erzeugt ein Kunstobjekt im nördlichen Bereich des Platzes. Die Platzfläche wird mit einer Kombination aus wassergebundener Wegedecke und Grauwacke-Pflaster analog zum Park vis-a-vis der Fachhochschule gestaltet. Neben dem Vorplatz vor der Halle 32 wird auch der Bereich um das historische Stattgefängnis neu gestaltet. In diesem Bereich kommt als Bodenbelag Grauwacke-Pflaster zum Einsatz.
Insgesamt finden etwa 1500 qm gebrauchte Grauwacke-Pflastersteine Verwendung, die im Zuge des Rückbaus der alten Werkhallen aufgenommen wurden. Mit 850 qm wassergebundener Decke und 850 qm Betonsteinpflaster wird so eine 3.200 qm große, vielfältig nutzbare Platzfläche als Bindeglied zwischen Nordtor und Stadtgarten entstehen.

Parallel zum Bau des Stadtgartens wird der 4. Bauabschnitt der Steinmüllerallee auf ca. 270 m Länge erstellt. Mit dieser Maßnahme werden die wesentlichen Tiefbauarbeiten an der Steinmüllerallee fertig gestellt. Lediglich der endgültige Vollausbau wird nach der Errichtung der Gebäude erfolgen, um Schäden durch den Baustellenverkehr zu vermeiden.