Steinmüllergelände Gummersbach EGG 2008

Das Gesicht des Steinmüllergeländes ändert sich!

Im letzten Rückbauabschnitt wurden alte Produktionshallen im Westen des Steinmüllergeländes abgerissen, um so die "Halle 32" freizustellen und weitere Baufelder für private Bauherren verfügbar zu machen. Hier werden von Frühjahr bis Winter 2009 ca. 160.000 m³ umbauter Raum zurückgebaut, wobei die Höhen der Abrissgebäude bis ca. 20 m betragen haben. Zusammen mit ca. 2.500 m³ Tiefenenttrümmerung aus den Hallenfundamenten fallen so ca. 20.000 t Bauschutt an, die vor Ort aufbereitet, gelagert und für spätere Baumaßnahmen wiederverwendet werden können. Blechbau, Cleanhalle, Feuerungsbau und Kesselhaus sind somit bereits Geschichte. Aber auch das BG Mitte bzw. die "Neue Bearbeitungswerkstatt" hat bereits für den Bau des Stadtgartens Platz gemacht.

Sauber gefallen!

Dass Sprengen die älteste und sicherste Abbruchmethode sei, davon konnte man sich am frühen Sonntagmorgen des 18.10.2009 in Gummersbach überzeugen.

Der 45 m hohe, stark sanierungsbedürftige Mauerwerkschorstein wurde mit einer sogenannten Fallrichtungssprengung nach Süd-Osten auf das Steinmüllergelände gelegt. Hierzu wurde ein Keil ausgesprengt, der ähnlich eines Fallkerbs beim Fällen eines Baumes, die Fallrichtung bestimmt.

Über 500 Interessierte wollten am Morgen des 18. Oktobers live dabei sein, als pünktlich um 08:25 Uhr der Schornstein der ehemaligen Heizzentrale an der Brückenstraße in das vorbereitete Bett aus Bauschutt fiel.