(Fast) ganz Gummersbach auf den Beinen!

Zahlreiche Besucher sind am 15.6.2008 der Einladung zum Sommerfest auf das Steinmüllergelände gefolgt. Ein buntes Programm bot vielfältige Attraktionen für alle Altersstufen. Beim Rundgang über das Gelände konnten sich die Besucher und auch die Vertreter der Politik ein Bild von den großen Veränderungen auf dem Steinmüllergelände machen.

Ein herzliches Willkommen


Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister der Stadt Gummersbach Frank Helmenstein und den Landrat des Oberbergischen Kreises Hagen Jobi nahm der Technische Beigeordnete der Stadt Gummersbach Ulrich Stücker die Besucher mit auf einen virtuellen Rundflug über die Entwicklungsfläche. Interessiert folgten die Besucher der Präsentation, die den Entwicklungsprozess in den letzten vier Jahren darstellte.

Minister Oliver Wittke im Gespräch


In der anschließenden Gesprächsrunde mit dem Minister für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen Oliver Wittke, dem Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises Rolf Menzel und dem Geschäftsführer der Regionale 2010 Agentur Dr. Reimar Molitor wurde über Entwicklungen auf dem Steinmüllergelände gesprochen.
Der Minister zeigte sich beeindruckt von dem Gummersbacher Projekt: "Industriebrachen gibt es viele in NRW. Aber das gleichzeitig alte Hallen abgerissen werden und auf der anderen Seite schon Neues entsteht, das habe ich so noch nicht gesehen. Gummersbach ist ein leuchtendes Beispiel für unser ganzes Land", betonte Wittke weiter und versprach: "Dafür, dass dieses Projekt bekannt wird, werde ich persönlich sorgen."
Im Gespräch wurde auch herausgestellt, welch hohe Identifikation die Gummersbacher Bürgerinnen und Bürger mit dem Projekt :steinmüllergelände beweisen. Auch aus diesem Grund werde es als sinnvoll erachtet, die Halle 32 zu restaurieren und als Veranstaltungsort zu nutzen.
Mit dem Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Flosbach, den Landtagsabgeordneten Peter Biesenbach, Dr. Gero Karthaus und Bodo Löttgen konnten weitere prominente Vertreter der Politik auf dem Projekttag begrüßt werden.

Rundgang mit Spatenstich

Beim anschließenden Rundgang über das Gelände konnten sich die Besucher von den Baufortschritten überzeugen. Mit dem Spatenstich für die neue Zentrale der Firma Ferchau Engeneering fand die erste Baumaßnahme eines privaten Investors auf dem Steinmüllergelände ihren symbolischen Anfang. „Das neue Gebäude symbolisiert das erfolgreiche Wachstum unseres Unternehmens in den vergangenen Jahren. Die Investitionen kommen nicht nur dem Standort Gummersbach zugute, sondern spielen auch eine wesentliche Rolle im Rahmen der weiteren Entwicklungspläne von Ferchau Engeneering.“, kommentierte Frank Ferchau.
Auch der neu gestaltete Südpark vor den Gebäuden der Fachhochschule wurde von den Besuchern in Augenschein genommen. Viel Beachtung fanden zudem der neue Kreisverkehr an der Rospestraße, der künftig mit einem glühendem Steinmüller-Schriftzug auf das Gelände aufmerksam macht, sowie der neu gestaltete Eingangsbereich am Nordtor.

Sommerfest


Ab 11.30 Uhr zogen die vielfältigen Attraktionen des Sommerfests die Besucher in ihren Bann. Das abwechslungsreiche Programm bot für Groß und Klein zahlreiche Attraktionen. So konnten z.B. die Kinder auf Oberbergs größter Kinderbaustelle des Jugendamtes der Stadt Gummersbach aktiv werden, Stelzenläufer bewundern und sich anschließend im „Bauwagencafe“ erfrischen. Auf Europas größtem Kletterturm oder im Personenkorb eines Autokranes konnte man das Gelände aus der Vogelperspektive erkunden. Staunen erregte die Demonstration eines der größten Abrissgeräte in ganz Deutschland.
Auch das bunte Rahmenprogramm mit dem Auftritt der Steinmüller-Chöre über die Ausstellung der Steinmüller-Sammlung aus dem Archiv des Bürgervereins bis hin zur Modenschau kam bei den Besuchern gut an.

Ausstellung zum Stand der Planungen


Über die nächsten Entwicklungsschritte auf dem Steinmüllergelände sowie die bereits erfolgreich am Standort tätigen Mieter informierte eine Ausstellung in der Halle 32. Sie beantwortete viele Fragen der interessierten Bürgerinnen und Bürger zu den künftigen Entwicklungen, wie auch zu dem Strukturprogramm „Regionale 2010“ und zu den städtebaulichen Schwerpunktprojekten der übrigen kreisfreien Städte und Landkreise.

Die Besucher sowie alle Beteiligten konnten am Abend ein durchweg positives Fazit ziehen – der Projekttag auf dem Steinmüllergelände scheint eine feste Position im Kalender der Gummersbacher zu werden.