Projekttage am 16. und 17.06.2007

Über 3000 Besucher auf dem Steinmüller-Gelände informierten sich über die anstehenden Entwicklungsschritte am Standort und genießen die zahlreichen Attraktionen für Groß und Klein.

Schon am Samstagabend wollten sich über 500 Besucher bei einem Konzert der Band „Speed-Limit“ unter dem Motto „Steinmüller in concert“ von der beeindruckenden Atmosphäre der Halle 32 begeistern lassen. Besonderes Highlight des Abends war ein Kurzfilm, der in Schlaglichtern den Aufstieg, den Niedergang und die Wiedergeburt des Steinmüller-Geländes künstlerisch beleuchtete. Neben der Unterhaltung konnte man sich aber auch in einer Ausstellung über die nächsten Entwicklungsschritte auf dem Steinmüller-Gelände und die bereits erfolgreich am Standort tätigen Mieter informieren. Hierzu zählten die begonnenen Baumaßnahmen im öffentlichen Raum (Nordtor, FH-Park), der in Kürze fertig gestellte Neubau der FH Köln, Campus Gummersbach ebenso wie die Pläne zur Entwicklung des Einkaufszentrums. Die große Ausstellung in der Halle 32 beantwortete viele Fragen der interessierten Bürgerinnen und Bürger zu den künftigen Entwicklungen, wie auch zu dem Strukturprogramm „Regionale 2010“ und zu den anderen oberbergischen Projekten in diesem Programm.

Prominenter Besuch fand sich auch am Sonntag zur Eröffnung des Sommerfestes in der vollbesetzten Halle 32 ein. Nachdem am Freitag bereits der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes NRW, Michael Breuer das Steinmüller-Gelände besuchte, durften Bürgermeister Frank Helmenstein und Landrat Hagen Jobi am Sonntag den Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Flosbach, die Landtagsabgeordneten Peter Biesenbach, Dr. Gero Karthaus und Bodo Löttgen, den Geschäftsführer der Regionale 2010 Agentur, Dr. Reimar Molitor und zahlreiche Gäste aus der ganzen Region begrüßen. Gleich zu Beginn konnte frohe Kunde verkündet werden. Gabi Funck von der Bezirksregierung Köln überreichte Bürgermeister Frank Helmenstein einen Förderbescheid in Höhe von 1,78 Mio. Euro. In ihren Vorträgen betonten die Redner, das das Projekt Stadt: impuls gummersbach auf einem guten Weg sei und mittlerweile landesweite Anerkennung genieße. Dr. Reimar Molitor von der Regionale 2010 Agentur zollte Anerkennung über die geleistete Arbeit im Projekt, das mit den anderen Oberberger Projekten im regionalen Vergleich die größten Fortschritte mache. Der Technische Beigeordnete der Stadt Gummersbach, Ulrich Stücker, brachte in seinem Vortrag über den aktuellen Sachstrand zum Ausdruck, dass das Steinmüller-Gelände deutlich mehr als „nur“ ein Einkaufszentrum und eine Fachhochschule sei.

Neben dem Biergarten vor der Halle 32 lockten vor allem das bunte Kinderprogramm des städtischen Jugendamtes mit z.B. Bogenschießen, Klettern in einer alten Fabrikhalle, Airbrushtatoos viele Besucher mit Nachwuchs auf die Fläche. Letztmalig bestand auch die Möglichkeit hoch über dem „Steinmüller-Gelände“ einen Blick auf die alten Hallen zu werfen. Ein großer Autokran zog die Besucher in einer Personengondel in die Höhe. Sportliche Besucher konnten sich den Blick über Steinmüller an Europas höchstem mobilem Kletterturm selbst erklettern. Der Kletterturm konnte am Wochenende eine erfolgreiche Premiere feiern.

Unter dem Motto „Schaufenster Steinmüller“ präsentierten sich erstmals die vor allem im ehemaligen Verwaltungsbereich im Norden der Fläche ansässigen Mieter in einer Art Hausmesse dem breiten Publikum. Hier wurde das Nutzungsprofil des Standortes von Gesundheitswirtschaft über Ausbildung bis hin zu Ingenieur(dienst)leistungen mit mittlerweile wieder über 600 Arbeitsplätzen deutlich. Die stärkere Vernetzung der Fachhochschule Köln, Campus Gummersbach, die im Herbst dieses Jahres ihren Betrieb auf dem Gelände aufnimmt, mit regionalen Unternehmen war Zielsetzung eines informellen Austausches, der am Sonntag in der Halle 24 auf Einladung der Fachhochschule, der IHK Oberberg, des Oberbergischen Kreises und der Stadt Gummersbach am Rande des Sommerfeste stattfand. Damit wurde der Auftakt für einen ‚standort: dialog’ gemacht, der im Herbst im Rahmen von Tagen der offenen Tür der Fachhochschule fortgesetzt werden soll.