Ideen für ein neues Stadtquartier

Um an der Schnittstelle zwischen Rahmenplanung und Vermarktung für weitere Impulse einer neuen Baukultur in Gummersbach zu sorgen, hat die Entwicklungsgesellschaft Gummersbach mbH in einer städtebaulichen Machbarkeitsstudie sechs Architekturbüros im Rahmen eines kooperativen Verfahrens aufgefordert, Ideen zu modernem, innerstädtischem Wohnen auf dem Ackermann-Areal zu entwickeln.
Die Dichte der Bebauung orientiert sich an der Umgebung, wird von West nach Ost dichter: von Doppelhäusern im Westen, die sich um einen autofreien Hof gruppieren, über schmale Reihenhäuser in Quartier 2, die sich durch die besondere Qualität der Innenhöfe auszeichnen, bis zu einer  mehrgeschossigen Bebauung mit Angeboten unterschiedlicher Wohnungsgrößen in Quartier 5. Die beiden Quartiere 3 und 4 werden über eine Stichstraße von der Albertstraße erschlossen, bilden jedoch in sich abgeschlossene, autofreie Höfe, die sowohl Wohnungen als auch verdichtete Stadthäuser als Einfamilienhäuser bieten. Quartier 6 wird von der Rospestraße erschlossen und aus zwei mehrgeschossigen Wohnanlagen gebildet. Die barrierefrei gestaltete West – Ost Fußwegeverbindung verläuft durch einen grünen Park mit Spielgelegenheiten und Bänken, verbindet das Ackermann-Areal über das Steinmüllergelände und das neue Einkaufszentrum mit der Fußgängerzone Innenstadt.

Quartiere

Quartiersaufteilung auf dem Ackermann-Areal

4 Gebäude als Doppelhäuser konzipiert, 8 WE (bis 12 WE) möglich, Stellplätze vor dem Haus in offener Garage, Individuelle Realisierung durch 4 Einzelbauherrn möglich, private Gärten und gemeinschaftlicher Hof

9 Gebäude als Atriumhäuser (RH) konzipiert, bis zu 150 qm Wohnfläche zzgl. Nebenraum am Grünzug, 9 WE möglich, Stellplätze im und vor dem Gebäude

4 Stadthäuser im Osten, Gebäude im Norden sowohl als Stadthaus mit Einliegerwohnung, als auch als Wohnanlage (mit bis zu 10 WE) nutzbar, Wohnungen von ca. 60 bis 120 qm, 8-16 WE möglich, Stellplätze im Gebäude zzgl. Sockelgarage für nördliches Gebäude

2-3-geschossiger Wohnhof nach Süden und Westen geöffnet, Wohnungen barrierefrei mit Gartenbezug oder mit Dachterrasse, 20 WE um einen gemeinschaftlich genutzten Innenhof, zentrale Stellplatzanlage (30 Stellplätze)

3 Gebäuderiegel in gestufter Höhe mit 4-geschossigem Kopfgebäude zur Rospestraß, Wohnungen von ca. 35 bis 130 qm, 35 WE um einen gemeinschaftlich genutzten Innenhof,  zentrale Stellplatzanlage (30 Stellplätze) unter dem Wohnhof

Zwei H-förmige Solitäre, Eingangsebenen um 1,40 m gegenüber der Umgebung erhöht, zentrale Eingangslobby mit Raum für haushaltsnahe Dienstleistungen, Wohnungsgrößen von ca. 33 qm bis ca. 120 qm, 40 WE (je Gebäude 20 WE), natürlich belüftete TG

Zusammenfassung der Ideen

101220_Ideen_fuer_Ackermann.pdf

Zusammenfassung der ersten Ideen zum Wohnen auf Ackermann

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