Der Kreisverkehr bei Nacht

Kreisverkehr Rospestraße

Als Zeichen der Erinnerung an die industrielle Historie des Steinmüller-Geländes wird ein „glühender Ring“ aus Cortenstahl an prominenter Stelle positioniert. Die Form und Materialität des Rings symbolisiert als universelles Zeichen die Verbundenheit mit dem Standort und assoziiert gleichzeitig die Grundform der Kessel, Rohrleitungen und Anlagen, die hier über Jahrzehnte produziert wurden.

Bei Einbruch der Dunkelheit „erglüht“ der Ring und „glimmt“ in langsam wechselnden Farben im  Farbspektrum von heißem Stahl, von Dunkelrot bis zur Weißglut. Die in den Ring eingravierte Aufschrift erscheint als glühendes Leuchtzeichen und markiert den Auftakt ins Steinmüller-Gelände bei Dunkelheit. Die inselartigen Grünflächen rahmen als Rasen- und Strauchflächen den Kreisverkehr. Der Ring ist als Hohlprofil aus Cortenstahl konstruiert, wird von Stahlstützen getragen und schwebt so förmlich über der Erde.

Durch die lamellenartige Schichtung von vier Stahlblechringen entstehen durch Interferenzen interessante Licht- und Schattenvariationen. Der Ring wird Innen durch farbig wechselnde, wartungs- und energiearme LED-Bodenstrahler illuminiert. Insgesamt entsteht ein geheimnisvolles Lichtspiel im Inneren des Rings, das durch sein sanftes Glühen fasziniert.

Analog zu der Gestaltung auf dem Steinmüllergelände werden auch auf den Flächen um den Kreisverkehr Linden verwendet, die dem Kreisverkehr einen Rahmen geben. Die Randbereiche werden mit immergrünen Bodendeckern bepflanzt. Die entstehenden Frei- und Restflächen werden mit Landschaftsgehölzen rekultiviert.