Halle 32

Bindeglied zwischen Tradition und Moderne

In der Halle 32 kommen drei Welten zusammen. Das neue Kultur- und Veranstaltungszentrum ist in einem Gebäude entstanden, das in Teilen aus dem Jahr 1890 stammt, also zu den ältesten erhaltenen Werkshallen gehört. Insofern gilt es auch als „Gewissen des Standorts“ und bleibt als einzige der vielen Steinmüller-Hallen erhalten. Natürlich hat sich ihr Gesicht verändert – der renommierte Essener Architekt Heinrich Böll zeichnete für den Umbau der Halle 32 verantwortlich. Dennoch prägt möglichst viel des charakteristischen uneinheitlichen baulichen Erbes auch die „neue“ Halle.

Dort öffnet sich vor allem ein Raum für größere wie kleinere Kulturereignisse. So ist das städtische Kulturzentrum Bruno-Goller-Haus mit seinem Programm aufs Steinmüllergelände gezogen. Aber auch Unternehmen kann die Halle dienen, etwa für Betriebsfeiern oder für Fortbildungsveranstaltungen und Präsentationen. Schließlich übernimmt die Haupthalle bei Heimspielen der Handballer des VfL Gummersbach eine Funktion als VIP-Bereich.

Wie viele Menschen in der Halle 32 Platz finden, hängt von der jeweils gewählten Bestuhlungsvariante ab. Nach Spielen des VfL könnten dort beispielsweise mehr als 700 Personen das Geschehen ausklingen lassen. Für einen prominent besetzten Comedy-Abend oder ein hochkarätiges Konzert ist eine Kapazität von gut 400 Sitzplätzen vorhanden.
Der Haupteingang liegt an der Südwestseite der Halle 32. Eine direkte Verbindung zur VfL-Halle ist im Obergeschoss gegeben. Aber auch von Norden öffnet sich das Zentrum, empfängt die Gäste mit einem Foyer, das gleichzeitig für kleine, aber feine Ereignisse wie beispielsweise Lesungen, aber auch als Gruppenraum nutzbar ist. Im Obergeschoss liegen weitere Seminarräume sowie Büros. Bei alledemwurde das charakteristische Dachtragwerk mit den Oberlichtern erhalten und sichtbar gelassen.
Steht das Thema „Flexibilität“ für die Nutzung der Halle 32 obenan, so gilt dies genauso für die integrierte Gastronomie: Sie zieht mittags wie abends Restaurantgäste an, sichert die gastronomische Versorgung bei VIP-Veranstaltungen und ermöglicht auch größere Bankette und Empfänge. Ihren Platz fand die Gastronomie im südlichen Hallenteil, in der ehemaligen Gelbgießerei. Dort gibt es auch, als i-Tüpfelchen für den gesamten Stadtgarten, eine attraktive Außenbewirtschaftung. Insofern integriert die Halle 32 eine weitere Welt – die der genussvollen Gastlichkeit.

Hier finden Sie weitere Informationen:

Alle Infos zum Programm:

www.halle32.de

Alles zum Gastronomieangebot:

www.32sued.de