Umbau Halle 32
Für viele mag die Realisierung des Veranstaltungszentrums Halle 32 noch nach Zukunftsmusik klingen. Doch die Umbauarbeiten haben bereits begonnen. Im Lauf des Jahres wird sich das Erscheinungsbild des Gebäudes nach und nach verändern.
Noch bis zum Sommer dieses Jahres hält das Bruno-Goller-Haus sein vielfältiges Kulturangebot bereit. In der zweiten Jahreshälfte wird es für die Öffentlichkeit bereits geschlossen sein, aber weiterhin als Probestätte für diverse Theaterprojekte und als Begegnungsmöglichkeit für Gruppen dienen. Der endgültige Umzug der Nutzungen des Goller-Hauses in die Halle 32 erfolgt Anfang 2013. Angestrebt ist, die Halle 32 auf eine möglichst breite Basis zu stellen. Dort soll keine mehr oder weniger spezielle Klientel angesprochen werden, sondern ein deutlich erweitertes Angebot bereitstehen: für die oberbergische Wirtschaft, die benachbarte Fachhochschule, die Liebhaber größerer Konzert- und Theaterereignisse, öffentliche Einrichtungen sowie die Vereine und Verbände der Region.
Als Kern des Steinmüllergeländes, mitten im Stadtgarten gelegen, wird sie stadtbildprägende Wirkung entfalten. Die Halle 32 erweist der industriehistorischen Vergangenheit der Fläche Reverenz und bildet von daher das „Gewissen des Standorts“. Ihre Rolle als Ankerpunkt des gesamten Steinmüllergeländes hat die Halle 32 im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs zugewiesen bekommen. Sie ist somit das ideelle Bindeglied zwischen Tradition und Zukunft der Fläche.
