Bericht vom 22.12.2011 | <- Zurück zu: Übersicht

Rückblick und Ausblick

Vieles ist bereits geschehen, etliches verwirklicht. Nach zehn Jahren Stadtumbau herrscht auf der ehemaligen Industriebrache neues Leben.

Stichworte wie hochwertige öffentliche Infrastrukturen, attraktive innerstädtische Freiräume, erste Vermarktungserfolge von zukunftsorientierten Neubauten und langfristigen Vermietungen im ehem. Bürobereich, Ansiedlung der FH Köln, Campus Gummersbach, Vergabeentscheidung zum Bau eines innerstädtischen Einkaufszentrums, Förderzusage zum Umbau der Halle 32 bis zum Auftakt für innovatives, innerstädtisches Wohnen auf dem ehem. Ackermann-Areal beschreiben nur bruchstückhaft das bisher Geleistete.
Der Prozess hin zur vollständigen Revitalisierung des Steinmüllergeländes hält noch viele Aufgaben bereit. Manche Vorhaben können bis zum Jahresende 2011 realisiert werden, andere benötigen einen längeren Atem und weisen weit über die Dauer der Regionale 2010 hinaus. Neben der Begleitung der Baumaßnahmen zum Einkaufszentrum, des Umbaus der Halle 32 und der weiteren Flächenvermarktung, stehen demnächst viele Maßnahmen jenseits der Bahnlinie im Fokus. Die Anpassung der Infrastruktur am Bahnhof und Busbahnhof, die Querungen der Bahnlinie und die Vollendung des südlichen Ringschlusses stehen 2012 und 2013 an. Auch das Gesicht des angrenzenden Ackermann-Areals mit seiner bevorzugten Innenstadtlage wird sich kurzfristig wandeln. Neue Architekturen in überschaubaren Nachbarschaften und andere Organisationsformen des Bauens und Zusammenlebens können auf der ehemaligen Brache ab Sommer 2012 entstehen. Diese Entwicklung unterstützt den Imagewandel der Innenstadt vom Industrie- zum Wohn- und Lebensstandort.