Bericht vom 12.12.2015 | Kategorie: Busbahnhof

„Wahr gewordener Traum”

Mit einem bunten Fest ist heute der neue Zentrale Omnibusbahnhof der Stadt Gummersbach eröffnet worden. Ab morgen beginnt dort mit dem planmäßigen Verkehr der Alltag auf der Anlage, die ein neues Kapitel in puncto Öffentlicher Personennahverkehr in der Kreisstadt aufschlägt. Zur Eröffnung waren zahlreiche Ehrengäste, Vertreter der maßgeblichen Behörden, Mitglieder des Stadtrats, Vertreter der am Bau beteiligten Handwerksunternehmen, Fahrgäste und interessierte Schaulustige erschienen. Bürgermeister Frank Helmenstein dankte in seiner Begrüßungsrede allen am Werden des neuen Busbahnhofs beteiligten Behörden, Mitarbeitern der Stadtverwaltung und der Entwicklungsgesellschaft Gummersbach sowie den Handwerkern für die geleistete Arbeit. Spezieller Dank ging an das Kasseler Architekturbüro pape + pape, von dem der Entwurf für die Anlage stammt.

Besonders hob er Dr. Reimar Molitor heraus, den Geschäftsführer des Vereins Region Köln/Bonn, und den jetzigen Bürgermeister von Wiehl, den früheren Technischen Beigeordneten Ulrich Stücker sowie dessen Nachfolger Jürgen Hefner. „Vor zehn Jahren haben wir gemeinsam davon geträumt, das neue Gummersbach zu bauen”, sagte Helmenstein, „dieser Traum ist jetzt wahr geworden.”

In einer Podiumsrunde lobte Uwe Stranz, Baudezernent des Oberbergischen Kreises, die gelungene Architektur des Busbahnhofs, insbesondere das golden glänzende Dach als Entree zur Kreisstadt. In diese Richtung zielte auch Kai Rossmann von der Deutschen Bahn, Leiter des Bahnhofsmanagements Köln: „Diese optimale Verknüpfung von Bus und Bahn wie hier gibt es zwar öfters, aber nicht in einer so schönen Form”, betonte er. Rossmann zeigte sich vor allem begeistert von der barrierefreien Gestaltung der beiden Bahnhöfe: „Wir haben es hier erstmals geschafft, die Anlagen durchgängig mit Rampen zu erschließen. Aufzüge sind anfällig für Defekte, aber dieser Bahnhof wird noch in 20 Jahren so sein, wie er heute hier steht.” OVAG-Chef Karl-Heinz Schütz freute sich, die gelungene Anlage mit dem Fahrplanwechsel nutzen zu können: „Es gab zwar keinen Wettbewerb unter den Busfahrern, wer die erste Fahrt übernehmen darf, aber unsere Fahrer sind durchweg neugierig auf den neuen Busbahnhof.”

Ein buntes Rahmenprogramm bot Information und Unterhaltung für Erwachsene und Kinder. Die Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Gummersbach sorgte mit Blasmusik für schwungvolle Stimmung, der Kölner Sänger Stefan Knittler spielte mit seiner Band kölsche Klassiker. Die Kinder hatten Spaß mit dem Zauberer Hans-Jürgen Kellner. Und die Infostände von OVAG, Tourismusverband, VRS und Deutscher Bahn waren dicht umlagert – bei freundlichem Dezemberwetter.

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Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion (v. l.): Bürgermeister Frank Helmenstein, Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg, Kai Rossmann von der Deutschen Bahn, Moderator Holger Klein vom VRS, OVAG-Chef Karl-Heinz Schütz, Kreisbaudezernent Uwe Stranz.